Veranstaltungen

Ein wichtiges Merkmal des KuBuS sind seine Veranstaltungsreihen, mit denen wir ganz unterschiedliche Interessen und auch Altersgruppen ansprechen wollen. Ausschließlich an Kinder richtet sich etwa die Kinderakademie, für Familien eignen sich besonders die Sternstunden, für Senior*innen unser Sonntagskaffee. Tanzfreudige jeden Alters kommen bei der Salsa Party auf ihre Kosten, Freund*innen guter Filme bei den Starken Rollen. Und für Musikbegeisterte empfiehlt sich unbedingt ein Besuch unseres Folk Clubs. Komplettiert wird unser Veranstaltungsangebot von Einzelveranstaltungen wie Stadtteilfesten oder auch Kooperationsveranstaltungen aller Art.

Alle bevorstehenden Veranstaltungen des aktuellen und folgenden Monats finden Sie immer hier auf dieser Seite.

Aufgrund der Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus finden unsere Veranstaltungen aktuell unter speziellen Auflagen und Regelungen statt.

18.05.2022
25.05.2022

Eröffnungsfeier „L’Chaim – Auf das Leben“

Orts- und Terminwechsel: Die Eröffnung findet am 25.05. um 17 Uhr im Stadtteilbüro statt!

Mit feierlichem Begleitprogramm und anschließendem Empfang wird die Ausstellung „L’Chaim – Auf das Leben“ eröffnet. Besichtigt werden kann die Ausstellung über die Vielfalt jüdischen Lebens vom 25.05. bis 15.06. im Stadtteilbüro Lobeda (Galerie Lobeda-West).

Jüdinnen und Juden haben die Geschichte Deutschlands seit Jahrhunderten geprägt und entscheidend mitgestaltet. Heute entfaltet sich wieder äußerst vielseitiges jüdisches Leben in Deutschland, so vielfältig wie das Land selbst. Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA) porträtiert nun in einer Ausstellung den so unterschiedlichen Alltag von Jüdinnen und Juden, die hier leben und Deutschland als ihre Heimat bezeichnen.

Beginn: 18 Uhr
Beginn: 17 Uhr
Eintritt frei

25.05.2022

Starke Rollen – Frauen* im Kino

Filmpremiere: „Wenn uns die Worte fehlen – Frauen erzählen vom Neuanfang in Jena“
D 2021, Script/Regie: Cornelia Bartlau, Kamera/Schnitt/Animation: Avocadofilm, Auftraggeberin: Iberoamérica e.V. Jena

Drei Frauen – 2015 mit ihren Kindern aus Syrien und dem Iran geflüchtet – erzählen vom Neuanfang in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen ihre persönlichen Erfahrungen der letzten 5 Jahre, wobei der Fokus auf die Wünsche und Träume vor der Flucht gegenüber der jetzigen Realität liegt. Der Film geht der Frage nach, ob sich die Wünsche und Hoffnungen der Frauen erfüllt haben. Sie sind in eine unbekannte Zukunft aufgebrochen. Wie sind sie mit dem Neuen zurechtgekommen?

Auf was sind sie jetzt besonders stolz? Oder sind sie immer noch Fremde in diesem Land und ihre Träume wie Seifenblasen zerplatzt?

Im Anschluss wird es eine offene Gesprächsrunde geben mit den Protagonistinnen des Films.

Gefördert vom Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz, dem Büro für Migration und Integration der Stadt Jena und in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei

Corona-Regelung: Keine.
Wir empfehlen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz und einen tagesaktuellen Schnelltest.

29.05.2022

Sternstunden Familienkino

Film: „Latte Igel und der magische Wasserstein“
D 2019, Animationsfilm, 81 min, FSK 0, JMK 0

In Corona-gerechtem Ambiente können sich Kinder und Eltern diesmal von dem Animationsfilm  „Latte Igel und der magische Wasserstein“ begeistern lassen. Über den Mittagssnack entscheidet das Infektionsgeschehen und das Bastelangebot „DIY-Druck-Beutel“ gibt es ggf. nur zum Mitnehmen.

Filminhalt: Bantur hat den sagenhaften Wasserstein gestohlen, sodass im Wald das Wasser verschwunden ist. Für Latte beginnt eine gefährliche Mission, und da ist es gut, dass sie den Eichhörnchenjungen Tjum als Freund hat, der mit ihr durch dick und dünn geht. Selbst dann noch, wenn es Latte mal wieder übertreibt und es zwischen beiden so richtig fetzt. Doch das Wasser ist eine ernste Sache, da muss man den Stolz überwinden und sich aufeinander verlassen: auf sich selbst, aber auch auf alte und neue Freunde wie Banturs Sohn Amaroo.

Beginn: 10 Uhr
Eintritt: 1 €

Corona-Regelung: Keine.
Wir empfehlen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz und einen tagesaktuellen Schnelltest.

05.06.2022

Folk Club: Gunnar’s Singalong

Gunnar Nilson holt eine irische Tradition in den Folk Club

Ein Singalong läuft in Irland in etwa so ab: Ein lokaler Musiker stellt in einem kleinen Saal ein Mikrofon, eine Anlage und sich selbst als Sänger und musikalische Begleitung zur Verfügung. Er singt einige Lieder, die dann alle mitsingen können, und bittet sein Publikum, das er meist genau kennt, eigene Beiträge zu leisten, meist Lieder, die er dann begleitet und in die wiederum alle einstimmen oder andächtig zuhören.

Gunnar Nilson holt für seinen „Singalong“ Teile dieser Tradition nach Jena, indem er sein Publikum einlädt, bekannte und auch neue Lieder mit ihm gemeinsam zu singen. Dabei handelt es sich meist um Refrains oder auch nur Einwürfe, die eine größere Wirkung erzielen, wenn sie von mehreren Stimmen gesungen werden. Vielleicht ist das ein Weg, die Menschen wieder zu mehr Spaß am Singen, zu mehr Mut an Neuem zu bewegen.

Beginn: 17 Uhr
Eintritt frei
(um eine Spende für die Musiker:innen wird gebeten)

Corona-Regelung: Keine.
Wir empfehlen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz und einen tagesaktuellen Schnelltest.

08.06.2022

Aus einem anderen Land: DDR-Literatur neu entdecken

Iris Kerstin Geisler liest aus Christa Wolfs „Kein Ort. Nirgends“

In dieser Erzählung lässt Christa Wolf zwei Dichter aufeinandertreffen, die sich in Wirklichkeit nie begegnet sind: Heinrich von Kleist und Karoline von Günderrode. Beide eint allerdings der Umstand, dass sie ihrem Leben in jungen Jahren durch Suizid ein Ende setzten. „Dichter, die sich ihre Stirnen an der gesellschaftlichen Mauer wundrieben“, so benennt schon Anna Seghers dieses Phänomen der Romantik. Die Autorin lädt sie und andere bekannte Zeitgenossen zu einem Nachmittagstee ein, auf dem über Politik, Zeitgeschehen und die Kunst debattiert wird.

In einer für den Künstler immer enger werdenden DDR-Realität – das Buch erscheint bei AUFBAU im Jahre 1979 – greift Christa Wolf zum Mittel, eigene Schaffensprobleme, ihre Reibungen an der Wirklichkeit, die nicht offen thematisiert werden können, in eine historische Zeit zu verlegen, hier in die Romantik um 1800. „Kein Ort. Nirgends“ erfährt nach seinem Erscheinen eine begeisterte Rezeption und viele Auflagen. Es gehört zu ihren verletzlichsten, einfühlsamsten und zartesten Schriften.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung von LAUTER LITERATUR und dem KuBuS.

Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei (Spende)

Corona-Regelung: Keine.
Wir empfehlen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz und einen tagesaktuellen Schnelltest.

16.06.2022

Natascha Wodin: „Nastjas Tränen“

Die Autorin von „Sie kam aus Mariupol“ liest aus ihrem neuen Buch
Moderation: Dr. Gisela Horn

Als Natascha Wodin 1992 nach Berlin kommt, sucht sie jemanden, der ihr beim Putzen hilft. Sie gibt eine Annonce auf, und am Ende fällt die Wahl auf eine Frau aus der Ukraine, dem Herkunftsland ihrer Mutter, die im Zweiten Weltkrieg als Zwangsarbeiterin nach Deutschland verschleppt wurde. Nastja, eine Tiefbauingenieurin, konnte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im wirtschaftlichen Chaos ihrer Heimat nicht mehr überleben − ihr letztes Gehalt bekam sie in Form eines Säckchens Reis ausgezahlt. Da sie ihren kleinen Enkelsohn und sich selbst nicht länger ernähren kann, steigt sie, auf etwas Einkommen hoffend, in einen Zug von Kiew nach Berlin. Dort gelingt es ihr, mehrere Putzjobs zu finden, nach getaner Arbeit schläft sie auf dem Sofa ihrer Schwester. Zu spät bemerkt sie, dass ihr Touristenvisum abgelaufen ist. Unversehens schlittert sie in das Leben einer Illegalen, wird Teil der riesigen Dunkelziffer an Untergetauchten im Dickicht der neuen, noch wildwüchsigen deutschen Hauptstadt.

Natascha Wodin, 1945 als Kind sowjetischer Zwangsarbeiter in Fürth/Bayern geboren, wuchs erst in deutschen DPLagern, dann, nach dem frühen Tod der Mutter, in einem katholischen Mädchenheim auf. Auf ihr Romandebüt „Die gläserne Stadt“, das 1983 erschien, folgten etliche Veröffentlichungen, darunter die Romane „Nachtgeschwister“ und „Irgendwo in diesem Dunkel“. Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Brüder-Grimm- Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet, für „Sie kam aus Mariupol“ bekam sie den Alfred-Döblin- Preis, den Preis der Leipziger Buchmesse und den Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil 2019 verliehen.

Am 16.06. liest sie in Jena im KuBuS. Moderiert wird die Veranstaltung von Frau Dr. Gisela Horn.

„Große, bemerkenswerte Literatur von einer beeindruckenden sprachlichen Kraft.“ Bayerischer Rundfunk

Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Lesezirkels im DRK Lobeda-Ost, der Begegnungsgruppe Judentum im jüdischen Gemeindezentrum Jena und des KuBuS. Gefördert vom Aktionsfond Lobeda und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt frei

Corona-Regelung: Keine.
Wir empfehlen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz und einen tagesaktuellen Schnelltest.

16.07.2022

Salsa Party mit Crashkurs

Lust auf Salsa? Dann seid Ihr im KuBuS genau richtig. Wer noch etwas Übung braucht, besucht einfach unseren Salsa-Crashkurs. Eine tolle Möglichkeit, die ersten Schritte zu erlernen oder bestehende Kenntnisse aufzufrischen – und eine wunderbare Einstimmung für die anschließende Party.

Auf allgemeinen Wunsch hin haben wir die Anfangszeit der Veranstaltung etwas nach vorne verlegt. Von nun an starten wir wie folgt (und enden dann auch entsprechend früher):

18.30 Uhr Crashkurs
20.00 Uhr Party

Floor 1: Salsa, Bachata, Merengue
Floor 2: Zouk, Kizomba

Eintritt: 3 €

Corona-Regelung: Keine.
Wir empfehlen einen tagesaktuellen Schnelltest.